Mediation und professionelles Konfliktmanagement

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Sorge- und Umgangsrechtsregelungen sowie Vereinbarungen über die anderen Scheidungsfolgen (Rente, Vermögen, Unterhalt, Hausrat etc.) können im Rahmen einer Mediation getroffen werden. Dieses Angebot entstand aus der Kritik am juristischen Scheidungsverfahren seitens der Richter/innen, Rechtsanwält/innen, Psychotherapeut/innen, Sozialarbeiter/innen und nicht zuletzt der Geschiedenen selbst.
Beim juristischen Scheidungsverfahren wird zum einen die Aufgabe, Entscheidungen über die Scheidungsfolgen zu fällen, von den eigentlich verantwortlichen Ehepartnern an Rechtsanwältin und Richter delegiert. Außerdem beziehen Rechtsanwälte und Richter die den jeweiligen Fall charakterisierenden und fallspezifischen Faktoren zu wenig in ihre Ɯberlegungen mit ein. Auch ist die Legitimation der erstinstanzlichen Entscheidung gefährdet, wenn eine oder beide Parteien mit ihr nicht einverstanden sind und sie verletzen oder Berufung einlegen.

Mediation geht davon aus, dass der Konflikt besser von den Betroffenen selbst, als von Dritten gelöst werden kann. Die Medianten werden befähigt, Verantwortung für ihre eigenen Lösungen zu übernehmen. >> weiter